Umstellung auf Naturstrom


Umstellung spart fast 1200 Tonnen CO2 pro Jahr ein

Stadtwerke Huntetal überreichen Naturstromzertifikat an Firma OMEGA

Naturstromzertifikat
Stadtwerke-Geschäftsführer Waldemar Opalla (2.v.r.) und Gewerbekundenteamleiter Lars Thiemann (l.) überreichen den beiden Omega-Geschäftsführern Walter D. Olbert (M.) und Jürgen Exner (r.) sowie Joel Olbert das Naturstromzertifikat. • Foto: Reckmann


DIEPHOLZ • Mit einem Naturstromzertifikat im Gepäck statteten gestern Vertreter der Stadtwerke Huntetal der Firma „Omega Technology Plastic” in Diepholz einen Besuch ab.
Hintergrund: Das Diepholzer Unternehmen bezieht ab dem 1. Juli dieses Jahres Naturstrom aus Wasserkraft von den Stadtwerken und spart dadurch nach Stadtwerke-Angaben rund 1170 Tonnen CO2 im Jahr. Dafür überreichten Stadtwerke-Geschäftsführer Waldemar Opalla und Gewerbekundenteamleiter Lars Thiemann den Omega-Geschäftsführern Walter D. Olbert und Jürgen Exner sowie Joel Olbert, der für die strategische Entwicklung im Unternehmen verantwortlich ist, das Naturstromzertifikat.
„Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden ins unserem Unternehmen groß geschrieben”, erklärte Joel Olbert. „Wir achten sehr darauf, unsere Produktionsprozesse so klimaschonend und energieeffizient wie möglich zu gestalten. Mit dem Naturstrom der Stadtwerke können wir unser ökologisches Handeln noch einmal unterstreichen und unsere CO2-Bilanz verbessern.” Als zertifiziertes Unternehmen im Bereich Umwelt- und Energiemanagement für Omega laufend energiesparende und umweltschonende Maßnahmen durch. So wird beispielsweise aktuell die gesamte Beleuchtung im Unternehmen auf energieeffiziente LED-Leuchtkörper umgestellt.
Opalla freut sich, dass immer mehr Unternehmen in der Region auf Naturstrom setzen. „Dass unternehmerische Verantwortung auch nachhaltiges und ökologisches Handeln bedeutet, haben viele regionale Unternehmen erkannt und setzen auf unseren Naturstrom. Damit schonen sie aber nicht nur die Umwelt, sondern tragen damit auch zur Energiewende vor Ort bei.” Denn die Stadtwerke haben seit mehreren Jahren einen Klimaschutzfonds, in den ein Teil der Naturstrom-Erlöse eingezahlt wird. Daraus werden umwelt- und klimaschonende Projekte in der Region gefördert, beispielsweise der Infrastrukturausbau für Elektromobilität oder das Aufstellen von Solarleuchten, erklärte Opalla. • Quelle: Kreiszeitung Diepholz